Der neue Präsident Mohamed Muizzu hat bei den Parlamentswahlen im April 2024 die absolute Mehrheit erhalten. Seine Regierung könnte weitere Einschränkungen der Religionsfreiheit durchsetzen und die religiöse Einheit des Landes fördern: Die Behörden wiederholen regelmässig ihr Ziel, dass die Malediven zu 100 % sunnitisch-muslimisch sein sollen. Als maledivischer Staatsbürger muss man also Muslim sein. In diesem Land, das zu den am dichtesten besiedelten der Welt gehört, wird jede Abweichung von der kulturellen und religiösen Homogenität schnell bemerkt. Einige Teile der Gesellschaft radikalisieren sich, insbesondere durch dschihadistische Kämpfer, die aus Syrien zurückgekehrt sind.
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Verfolgung ist besonders auf den Inseln weit verbreitet, die nicht für internationale Touristen reserviert sind.
Christen mit muslimischem Hintergrund sind bei weitem am stärksten von Verfolgung betroffen, da sie – offiziell – im Land nicht existieren. Jeder Malediver muss Muslim sein, und wer den Islam verlässt, verliert seine Staatsbürgerschaft.
Open Doors organisiert Gebetsunterstützung für verfolgte Gläubige auf den Malediven.
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